Mittwoch, 2. Oktober 2013

Kulinarische Perlen: Elsässer Flammkuchen

Bonjour, meine Lieben!

Heute steht mal wieder ein Rezept an. Ich liebe Flammkuchen, in welcher Art auch immer. Auf kochbar.de habe ich neulich ein tolles Rezept für Elsässer Flammkuchen gefunden, nachgebacken und für derart gut befunden, dass ich es hier mit Euch teilen möchte. Das Rezept habe ich wieder mal etwas angepasst, aber im Großen und Ganzen nicht viel verändert.

Was brauche ich?

  400 g Mehl | 250 ml lauwarmes Wasser | 30 g frische Hefe | 2 TL Salz | 1 EL Pflanzenöl | 2 Eigelb | 250 g Speck (in Würfel geschnitten) | 
ca. 250 g Zwiebeln | 375 g Crème fraîche | etwas Pfeffer

 

 

Wie mache ich es?


Mehl in eine Schüssel geben. In eine kleine Vertiefung im Mehl die Hefe bröckeln und mit lauwarmen (nicht heißem!) Wasser übergießen. Darin sollte dich die Hefe dann auflösen. Danach Salz und Öl dazugeben.


Das Ganze zu einem glatten Teig verarbeiten und ca. 60 Min. an einem warmen Ort gehen lassen.


In der Zwischenzeit die Zwiebel(n) klein schneiden. Ob Ringe, Streifen oder Würfel ist ganz eurem Geschmack überlassen. Ich habe mich für gröbere Streifen entschieden. Zum einem, um den rustikalen Charakter des Gerichts zu unterstreichen, zum anderen weil langwieriges, tränereiches Zweiebelschneiden nicht zu meinen Lieblingsaktivitäten in der Küche zählt... ;-)


Danach den Speck - wenn nicht schon in Würfelform vorhanden - in kleine Würfelchen schneiden.
Diese dann in einer Pfanne (ohne Fett!) auslassen. Auf einem Küchenpapier die Würfel austropfen lassen. Wer die Zwiebeln etwas bekömmlicher möchte, kann diese im restlichen, überschüssigen Fett des Specks in der Pfanne kurz anbraten.


Nach 60 Min. den Teig mit etwas Mehl noch einmal gut durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsplatte mit den Händen etwas plätten und in die Länge ziehen.


Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes oder gefettet und bemehltes Backblech legen und mit einem Nudelholz dünn ausrollen. Dabei mit dem Händen dort nachhelfen, wo das das Nudelholz nicht gut hinkommt. 


Den Flammkuchen bei 225 °C (Umluft: ca. 220 °C) 20-25 Min (je nach gewünschter Bräune) backen.



Wer der Boden etwas dünner und knuspriger möchte, kann den Teig auch halbieren und zwei Bleche damit erzeugen. Je nachdem, ob man mehr oder weniger Boden mag, kann sich entweder für einen dickeren Flammkuchen oder zwei dünnere entscheiden.



Bon Appétit, meine Lieben!

Eure Charlotte

Kommentare:

  1. Danke für das Rezept, ich liebe Flammkuchen so sehr, mache aber gerade eine Low Carb Diät. Wenn ich wieder normal esse mache ich das Rezept auf jeden Fall nach. Liebe Grüße Simone

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    1. Hey, das trifft sich ja! Ich wollte (bzw. muss...) meine Ernährung demnächst auf Low Carb umstellen und habe mir schon Gedanken gemacht, wie man das ein oder andere Rezept hier auf Low Carb umbauen könnte. Auch beim Flammkuchen hatte ich erst überlegt eine Low Carb-Version online zu stellen...

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  2. Flammkuchen ist einfach köstlich, man kann sich davon nur überfuttern. Dazu noch ein schönes Glas Federweißer in netter Gesellschaft und die Sache ist gebongt. Deine Fotos sind sehr gelungen und ich finde es schön, dass du dich diesem klasischen Thema angenommen hast.

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    1. Vielen Dank für deinen netten Kommentar, liebe Pia! Flammkuchen ist doch einfach großartig, oder? Mit so wenig Zutaten so was Leckeres! :-)

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